Neuerscheinung

März 2026

Jeanelle K. Hope / Bill V. Mullen
Black Antifascism
Widerstand in den USA

Aus dem amerikanischen Englisch von Jürgen Heiser

Klappenbroschur, 311 Seiten, € 24,00 [D]
ISBN 978-3-89438-865-2

In seiner zweiten Amtszeit stuft US-Präsident Trump ›die‹ Antifa per Dekret als Terrororganisation ein. In Rede steht ein Begriff mit reicher Geschichte: Organisationen wie die Black Panther ­Party und Persönlichkeiten wie Angela Davis, George Jackson oder Assata Shakur »organisierten sich unter dem Banner des Antifaschismus« und verfassten entsprechende Schriften, so ­Jeanelle K. Hope und Bill V. Mullen. Mit ihnen lässt sich der Ursprung des Faschismus in kolonialen Verhältnissen ausmachen. Oder mit dem panafrikanischen Vordenker ­Walter Rodney: Er »entsprang kapitalistischer Ausbeutung und Vorherrschaft«. Die ›Rassengesetze‹ in den USA waren Vorbild für faschistische Regime in Europa. Derweil schrieb sich in den USA der Kampf gegen eine white ­supremacy dem Widerstand gegen Sklaverei, Lynchjustiz, Segregation und Krieg ebenso ein wie der Auflehnung gegen einen gefängnisindustriellen Komplex oder gegen die Lage in den ­Ghettos. Der Band geht verschiedenen Facetten und Meilensteinen des Black Antifascism nach, vom Abolitionismus über antikoloniale Kämpfe bis zur #blacklivesmatter-­Bewegung. Stets verbunden mit der Frage, was den heutigen »faschistischen Echokammern« entgegenzusetzen ist.

Jeanelle K. Hope, Ph. D., lehrt als Professorin an der Prairie View A&M University in Texas African American Studies. Sie engagiert sich in antirassistischen Gruppen und publiziert in verschiedenen Zeitschriften.

Bill V. Mullen, Ph. D., Prof. em. für American Studies an der Universität Purdue/Indiana. Langjähriger Aktivist, Organizer und Verfasser zahlreicher Bücher, etwa zu James Baldwin oder W.E.B. Du Bois.

Jürgen Heiser, Übersetzer und freier Autor, 1989 Mitbegründer der Kampagne zur Freilassung des US-Journalisten Mumia Abu-Jamal.

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