10.6.2026 (Lüdenscheid) – Heinz-J. Bontrup über »Wege aus der neoliberalen Zerstörung«

Erbeuteter Reichtum

Wege aus der neoliberalen Zerstörung


Vortrag & Diskussion mit Prof. Heinz-J. Bontrup


Mi., 10. Juni 2026 – 17.00 Uhr
Ort: Restaurant des Familienbades Nattenberg, Talstr. 59, 58515 Lüdenscheid
Veranstalter: Senioren Märkischer Kreis bei ver.di Südwestfalen

Kostenbeitrag: frei.
Anmeldungen via Mail bei bz.suedwestfalen(Ersetze diesen Einschub durch das Email-Zeichen.)verdi.de. Bitte beachten Sie auch evtl. Ankündigungen vor Ort.


Zur Veranstaltung
Veränderungen und Weiterentwicklung des Sozialstaates? Ein Gesundheitswesen, dass den Menschen dient? Eine gute ausgestattete Bildungspolitik? Lebenswerte Kommunen? Der vorhandene gesellschaftliche Reichtum würde das alles möglich machen. Stattdessen werden die Ärmsten sanktioniert und die Vermögenden geschont. Von ihren „erbeuteten Mehrwert“ müssen sie nichts abgeben. Damit bestätigen sich die Befunde von Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup in seiner über 30-jährigen wissenschaftlichen Tätigkeit. Empirisch belegt er, warnt er in Essays und Interviews, die er in seiner neuesten Veröffentlichung „Erbeuteter Reichtum – Wege aus der neoliberalen Zerstörung“ in Auszügen zusammengefasst hat, vor den herrschenden wirtschaftlichen Irrlehren. Zunehmend zeigen sich Marktradikalität und -gläubigkeit in neoliberaler Zerstörung samt einem Millionenheer prekär Beschäftigter – bei massiven Ausgaben für Rüstung und Militär. Die entstandenen Verwerfungen haben einer AfD zunehmend den Boden bereitet. Zu dieser perspektivlosen Wirtschafts- und Sozialpolitik gibt es Alternativen, die Heinz-J. Bontrup vorstellen wird.

Heinz-J. Bontrup, Prof. Dr. rer. pol., ­Diplom-Ökonom und Diplom-Betriebswirt. Langjährige Praxiserfahrung als Personalvorstand und Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie. Lehrte von 1996 bis 2019 als Hochschullehrer für Wirtschaftswissenschaft an der Westfälischen Hochschule. 2018 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Heinz-J. Bontrup
Erbeuteter Reichtum
Paperback, 459 Seiten, € 26,90
ISBN 978-3-89438-858-4

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