Berlin

Kaiserstraße
Der deutsche Kolonialismus und seine Geschichte

Lesung und Diskussion mit Gerd Schumann
Moderation: Matthias István Köhler (jW-Außenpolitik)

Donnerstag, 21.10.2021, 19 Uhr,
junge Welt, Ladengalerie, Torstr. 6, Berlin-Mitte

Eine Buchvorstellung im Rahmen der »junge Welt Lesewoche 2021« – Bitte auch auf Ankündigungen vor Ort achten

Zum Buch (Verlagsankündigung)
Das deutsche Kolonialimperium war ein Spätstarter, der früh scheiterte. Ab 1884 etablierte sich das Kaiserreich in Afrika, Nordostchina und im Pazifik, im Ersten Weltkrieg verlor es sämtliche Kolonien wieder. Doch gab es ein Davor und ein Danach. Seine Kolonialverbrechen sind nicht vergessen in Namibia und Kiautschou, Kamerun und Tansania, auf Samoa und Neuguinea. Die koloniale Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen. Bis 1914 brach der deutsche Kolonialismus drei Kriege vom Zaun. Sein Völkermord in Südwestafrika ist inzwischen wieder präsent, der in Südostafrika wird weiterhin verdrängt. Nach dem Ersten Weltkrieg verschwand zwar der Kaiser, aber nicht die Kaiserstraße. Deutscher Kolonialismus? Das Thema wurde hundert Jahre lang verdrängt. Gerd Schumann erzählt seine Geschichte.

Gerd Schumann, *1951, lebt und arbeitet als Autor in Berlin und in Mecklenburg. Reportagen und Hintergründe vom afrikanischen Kontinent, aus der Karibik, vom Balkan. Zahlreiche Buchpublikationen.

Gerd Schumann
Kaiserstraße
Der deutsche Kolonialismus und seine Geschichte
Paperback, 239 Seiten, € 16,90
ISBN 978-3-89438-764-8
(erscheint Ende Oktober 2021)

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