Tübingen

Auschwitz als Steinbruch
Was von den NS-Verbrechen bleibt

Lesung & Diskussion mit dem Autor Thomas Willms

Tübingen
Di., 12. November 2019 – 20 Uhr
Ort: Club Voltaier, Haaggasse 26b, Tübingen
Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) und Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Zum Buch
Wie die Verbrechen des NS-Regimes vergegenwärtigt werden, ist zunehmend einem ökonomischen und ideologischen Markt überlassen. Aus dem Zusammenhang gerissene Bilder haben bereits einen maßgeblichen Einfluss auf das Geschichtsbild. Dieser Prozess ist international und überlagert nationenspezifische geschichtspolitische Probleme. Thomas Willms stellt dar, was von den NS-Verbrechen bleibt, welche Aspekte der Erinnerungen von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert wurden und welche Missverständnisse die Vorstellungen über Konzentrationslager bestimmen. In Essays, Analysen und Recherchen befragt er literarische und philosophische Werke, Museen, Filme, Fernsehserien, Graphic Novels, ein Puppenspiel und die Reenactment-­Bewegung danach, wie apologetisch oder aufklärerisch sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Massenverbrechen auseinandersetzen. Die Streifzüge beginnen in Italien und führen über Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien in die USA.

Thomas Willms, *1967, Diplom-Politikwissenschaftler, Bundesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Nazi­regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

Thomas Willms
Auschwitz als Steinbruch
Was von den NS-Verbrechen bleibt
Paperback, 135 Seiten, € 12,90
ISBN 978-3-89438-622-1

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