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Werner Seppmann
Das Ende der Gesellschaftskritik?
Die Postmoderne als Realität und Ideologie
Neue Kleine Bibliothek, 297 Seiten,
EUR 18,41; SFR 33,50
ISBN 978-3-89438-198-1

 

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Erschienen im März 2000

Werner Seppmann
*1950. Dr. phil. Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zu Ideologiekritik, kritischer Gesellschaftstheorie, Marxismusforschung und Kultursoziologie. Bei PapyRossa zuletzt: "Dialektik der Entzivilisierung. Krise, Irrationalismus und Gewalt".

Love-Parade statt Gesellschaftskritik?
Das "postmoderne Denken" hat seine besten Tage offensichtlich hinter sich. Es thematisiert zwar die soziokulturellen Paradoxien der Gegenwart, nimmt sie aber zugleich als unvermeidlich hin und hält Gesellschaftskritik für nicht mehr zeitgemäß. Trotz eines "herrschaftskritischen" Gestus wird man polizeiwidrige Aufsässigkeit in diesem Kontext vergeblich suchen. In der gesellschaftstheoretischen Diskussion fördert dies das Bedürfnis nach Aufklärung über den Postmodernismus. Zugleich wächst der intellektuelle Widerstand gegen seinen Monopolanspruch.


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