Erschienen im März 2004
- Michael Klundt
- *1973. Politikwisenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter
an der FH Düsseldorf
Kurztext:
Bombenkrieg, Flucht und Vertreibung, Kriegsgefangenschaft - verstärkt
durch populäre Fernsehserien, hat sich die Debatte um den 2. Weltkrieg
und seine Folgen intensiviert. Dabei findet eine Neubewertung statt, die
den grundlegenden Unterschied zwischen Opfern und Tätern einebnet
und "endlich einmal" die deutschen Leiden ins Zentrum stellt.
Die AutorInnen arbeiten den kausalen Zusammenhang der beklagten Ereignisse
mit dem deutschen Eroberungskrieg heraus, unterziehen ihre mediale Vermittlung
einer kritischen Betrachtung und Fragen nach der geschichtspolitischen
Bedeutung.
Beiträge:
-Auch die Geschichte kennt ihre Zahltage - Die Debatte über den "Bombenkrieg"
Kurt Pätzold
-Das verschwundene Denkmal oder: Der Zweite Weltkrieg - eine biographische
Annäherung
Gerhard Zwerenz
-Triumph der Unterhaltung. Ideologische Struktur und Präsenz des
NS-Spielfims nach 1945
Bernd Kleinhans
- Familiengeschichte vor dem Fernseher. Erinnerte NS-Geschichte in den
Dokumentationen Guido Knopps
Gerd Wiegel
Siebzig Jahre völkischer Nationalismus: Von der "Sudentendeutschen
Volksgemeinschaft" zur "Volksgruppe im Exil"
Erich Später
BeFreier vs. Befreite? NS-Vergangenheit und Weltkrieg in Geschlechterpersepektive
Silke Schneider
Die Nation im Helden- und Opfertaumel - Geschichtspolitische Debatten
und Tendenzen seit 1989
Michael Klundt
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