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Georg Fülberth
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Kurztext: Das Buch liegt quer zu den gängigen Versuchen, den Sozialismus lediglich unter dem Aspekt des Nichterreichten zu beurteilen. Das Ende des Realsozialismus und der kommunistischen Massenparteien erweist sich zugleich als Ende jener Phase der bürgerlichen Gesellschaft, in der diese genötigt war, mit einem sozialstaatlichen Anspruch aufzutreten. Damit liegt die Überlegung nahe, daß dieser Typ des Sozialismus sogar da, wo er die selbstgesteckten Ziele verfehlte, unverzichtbares Moment einer Moderne war, die ohne ihn aufhören wird, weiterhin eine "Moderne" zu sein. Rezension: "Faktenreich und in einem klaren Stil vermag Fülberth Dramatik u. Tragik, Illusionen, Irrtümer, Verbrechen sowie temporäre Erfolge zu umreißen." Sächsische Zeitung |
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