Elm: Wenn ich einmal der Kanzler wär

Ludwig Elm
Wenn ich einmal der Kanzler wär
Ein Zwischenruf zur deutschen Einheit

Neue Kleine Bibliothek 144, 186 Seiten

EUR 14,90 [D] / EUR 15,40 [A] / SFR 27,90

ISBN 978-3-89438-418-0

erschienen im Juli 2009

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Ludwig Elm
Dr. phil., *1934. War Professor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und 1994 bis 1998 Bundestagsabgeordneter der PDS. Veröffentlichungen zur Geschichte der Parteien, der politischen Ideen und der Hochschulen in Deutschland. Zuletzt erschien von ihm »Der deutsche Konservatismus nach Auschwitz«

»Wenn ich einmal der Herrgott wär« betitelte Karl Valentin ein Couplet. Ludwig Elm benutzt diese Simulation, um die bundesdeutsche Politik mit Einwänden und Alternativen zu konfrontieren. Der Kristallisationspunkt sind die Vorgänge von 1989/90. Deren Erörterung kann jedoch an der Vorgeschichte sowie an den Entwicklungen nach 1990 nicht vorbeigehen. Was an Kritik auf die Agenda zu setzen wäre, ist Gegenstand des Buches. Dabei geht es um die von Antikommunismus geprägten und mit Blick auf die DDR gegenwärtig noch verschärften Geschichtsdebatten; um die unterbliebene Selbstkritik der Regierungsparteien von 1989 – CDU/CSU und FDP – an ihrer eigenen Geschichte; um einen Vergleich, wie einerseits jahrzehntelang mit der NS-Vergangenheit, andererseits seit 1990 mit der der DDR umgegangen wurde. Bei einer offenen Diskussion dieser Probleme hätte der Zusammenschluss beider deutscher Staaten nicht bereits äußerlich auffällig als Unterwerfung und Verurteilung des einen durch den anderen stattfinden müssen.

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