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Erschienen im Oktober 2004
Namhafte Globalisierungskritiker aus Nord und Süd ziehen Bilanz
und erörtern Alternativen: Horst Afheldt, Michael Albert, Elmar Altvater,
Samir Amin, Maude Barlow, Walden Bello, Joachim Bischoff, Chico Whitaker
Ferreira, John Holloway, Birgit Mahnkopf, Patnaik Prabat, Wolfgang Sachs,
Shrirang P. Shukla, Yash Tandon.
- Burgmer, Christoph
- Publizist, Islamwissenschaftler, Autor der ARD. Veröffentlichte
zuletzt Gespräche mit Johannes Agnoli.
- Fuchs, Stefan
- Komparatist, Amerikanist, Literaturkritiker und freier
Journalist für den Deutschlandfunk; Lehrbeauftragter an der Universität
Karlsruhe. Letzte Veröffentlichung: Die Hypermacht - USA in Nahaufnahme.
- Kurztext:
- Anders als die neoliberalen Glaubenssätze behaupten, hat uns
der zunehmend schrankenlose globale Markt nicht allgemeinen Wohlstand
beschert, sondern eine tiefe Kluft zwischen Nord und Süd wie Ost
und West, weltweite Armut und fortschreitende Ungleichheit. Nicht Wachstum,
sondern die Furcht vor globaler Stagnation prägt die Weltwirtschaft.
Auch in den Industrieländern zählen immer mehr Menschen zu
den Globalisierungsverlierern. Soziale Standards und das demokratische
Prinzip selbst stehen auch hier zur Disposition. Doch hat sich zugleich
auch ein globales Netzwerk des Widerstands entwickelt. Eine globale
Allianz der Opfer zeichnet sich ab. Alternativen zum Marktfundamentalismus
sind nicht nur möglich, sie sind notwendig, wenn eine globale Wirtschaftskatastrophe
abgewendet, der weltweite Prozeß der Entpolitisierung gestoppt
und eine Unterwerfung unter neue totalitäre Herrschaftsformen verhindert
werden soll.
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