Veranstaltungen mit unseren Autoren

Mittwoch, 10. März 2010
Restaurant Schlosswache
Detmold, Lange Str. 58

Veranstalter:
Marxistisches Forums Lippe


Georg Fülberth

Einladung der Veranstalter

Vortrag und Diskussion:
Systemkrisen des Kapitalismus - Wem nützen sie, wem schaden sie?

mit
Georg Fülberth
Professor Dr. phil., *1939. Lehrte Politikwissenschaft an der Universität Marburg. Publiziert regelmäßig in »Freitag«, »Konkret«, »junge Welt« und anderen Zeitungen und Zeitschriften. Zahlreiche Bücher und Buchbeiträge.


Die Krise des Kapitalismus ist nicht überwunden. Bankenrettung rettet nicht die Bevölkerung vor den harten Folgen: Arbeitsplatzvernichtung, Ausbildungsplatzmangel, Bildungsabbau, Kurzarbeit, Wohnungsmangel, Geldmangel, explodierende Kosten für die Miete und für alle Nebenkosten, Kindergärten, Schwimmbäder, Bibliotheken, Bus & Bahn. Neben dem Abbau von sozialen Strukturen werden die politischen Grundlagen der BRD auf eine Verschärfung der sozialen Widersprüche entwickelt: Überwachung der Bürger, Einschränkung der verbliebenen demokratischen Rechte; Überwachung der Arbeitenden durch elektronischen Einkommensnachweis; Kriegspolitik zur Sicherung der Rohstoffe und Absatzmärkte des Systems.Wem die derzeitige „Krise“ nutzt und wem sie schadet, darauf wird Georg Fülberth eine Antwort geben. Er wird eine Einschätzung der politischen Situation aus marxistischer Sicht vornehmen und sich mit demn bürgerlichen und linken Rezepten zur Krisenbewältigung kritisch auseinandersetzen.

G-StrichGeorg Fülberth
G Strich
Kleine Geschichte des Kapitalismus
4., verbesserte und erweiterte Auflage
Hardcover 330 Seiten

EUR 19,80 [D]; EUR 20,50 [A]; SFR 35,90

ISBN 978-3-89438-315-2

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KapitalismusGeorg Fülberth
Kapitalismus
Taschenbuch, 118 Seiten
Basiswissen
EUR 9,90 [D] / EUR 10,20 [A] / SFR 18,90

ISBN 978-3-89438-429-6

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Dienstag, 16.03.2010,
19.00 Uhr
DGB-Haus Nürnberg – Kornmarkt 5-7
7. OG, Raum 2b/c

Veranstalter:
ver.di Bezirk Mittelfranken, Ressort Bildung


Georg Fülberth

Einladung der Veranstalter

90 Jahre danach:
Kapp-Lützwitz-Putsch - und wie die Demokratie verteidigt wurde

mit
Georg Fülberth
Professor Dr. phil., *1939. Lehrte Politikwissenschaft an der Universität Marburg. Publiziert regelmäßig in »Freitag«, »Konkret«, »junge Welt« und anderen Zeitungen und Zeitschriften.

Zahlreiche Bücher und Buchbeiträge:
»G Strich – Kleine Geschichte des Kapitalismus«
»Finis Germaniae – Deutsche Geschichte seit 1945«
»Doch wenn sich die Dinge ändern« - Die Linke.

Außerdem NEU im Frühjahr 2010 in der Reihe »Basiswissen Politik / Geschichte / Ökonomie«:
»Kapitalismus«
»Sozialismus«

Der Kapp-Lützwitz-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach fünf
Tagen gescheiterter, rechtsgerichteter Putsch gegen die Weimarer Republik. Dieser Putsch brachte Deutschland an den Rand eines Bürgerkrieges und zwang die Reichsregierung zur eintägigen Flucht nach Dresden und für vier Tage nach Stuttgart. Zur Bewahrung der Demokratie riefen die Sozialdemokraten und die Gewerkschaften zum Generalstreik auf.


Mittwoch, 17. März 2010
20 Uhr
Villa Ichon
Goetheplatz 4
28203 Bremen

Veranstalter:
MASCH Bremen

Georg Fülberth

Vortrag und Diskussion
Die Bundesrepublik Deutschland - eine Erfolgsgeschichte?

mit
Georg Fülberth
Professor Dr. phil., *1939. Lehrte Politikwissenschaft an der Universität Marburg. Publiziert regelmäßig in »Freitag«, »Konkret«, »junge Welt« und anderen Zeitungen und Zeitschriften. Zahlreiche Bücher und Buchbeiträge.


»Und wie wir's dann zuletzt so herrlich weit gebracht!« Es ist der Spießer Wagner, der in Goethes »Faust« Geschichte derart zusammenfasst. Auf den gleichen Ton waren die Erinnerungsfeiern und -artikel zum 60jährigen Jubiläum der Bundesrepublik 2009 gestimmt. Man kann das aber auch anders sehen. Zum Beispiel lässt sich die BRD als die neueste Episode in einer mittlerweile 180jährigen Akkumulationsgeschichte des deutschen Kapitals interpretieren. Vergleicht man nicht nur 1949 und 2009/2010 miteinander, wird aus dem ausschließlichen Aufstieg eine genauere Periodisierung: 1973 begann ein Abstieg, der heute noch anhält. Und außerdem: die vergangenen 60 Jahre sind die eine Seite der Sache - wie aber werden die nächsten 60 Jahre aussehen? Billiges Triumphgeheul gibt auf diese Frage keine Antwort. Vortrag und Diskussion sollen neue Zugänge zur bisherigen Geschichte der Bundesrepublik und Ausblicke auf ihre Zukunft ermöglichen.

Finis GermaniaeGeorg Fülberth
Finis Germaniae
Deutsche Geschichte seit 1945

Hardcover, 318 Seiten
19,90 [D] / EUR 20,60[A] / SFR 35,90

ISBN 978-3-89438-360-2


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18.03.2009 um 19.00 Uhr
im Kölner DGB-Haus
(Hans-Böckler-Platz), Großer Saal.

Veranstalter:
VVN/BdA Köln und
DGB-Jugend Köln

Lesung und Diskussion
Peter Gingold
Paris - Boulevard St. Martin No. 11

mit
Alice Czyborra, Tochter von Peter und Etty Gingold

Peter Gingold (1916– - 2006) war einer der profiliertesten jüdischen Widerstandskämpfer und Kommunisten in der Bundesrepublik. Besonders seit den 70er Jahren trat er als Redner auf politischen Kundgebungen gegen Naziaufmärsche und als Zeitzeuge in Schulen und bei Jugendgruppen auf. Er hatte viel zu berichten: Die Zeit des aufkommenden Faschismus in Deutschland, Exil in Frankreich und Widerstand in den Reihen der Résistance (Illegalität, politische Agitation unter deutschen Besatzungssoldaten, Flucht aus den Fängen der Gestapo und Teilnahme am Aufstand zur Befreiung von Paris 1944). Den 8. Mai 1945, das »Morgenrot der Menschheitsgeschichte«, erlebte er in Turin mit der italienischen Resistenza. Zurückgekehrt nach Deutschland, gestaltete er dort den politischen Neuanfang aktiv mit, jedoch mussten er und seine Familie danach fast zwei Jahrzehnte der erneuten Verfolgung, der Ausbürgerung und des Berufsverbots erleben. Trotzdem verstand er sich stets als »Mut-Macher«, seine Maxime: »Nie aufgeben!«

Im PapyRossa Verlag ist nun eine lebendige und packende Beschreibung seines Lebens unter dem Titel »Paris - Boulevard St. Martin No. 11« erschienen. Seine in Paris im Exil geborene Tochter, Alice Czyborra, wird mit Lesungen und im Gespräch Buch und Leben dieses außergewöhnlichen Menschen vorstellen.

GingoldPeter Gingold
Paris – Boulevard St. Martin No. 11
Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik
Hrsg. von Ulrich Schneider
Neue Kleine Bibliothek 136, 187 Seiten, Abbildungen

EUR 14,90 [D] / EUR 15,40 [A] / SFR 27,90

ISBN 978-3-89438-407-4

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Leipziger Buchmesse

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
an unserem Stand Halle 5, D301


18. März 2010,
15:00 - 15:30 Uhr
Sachbuchforum Halle 5
Halle 5, Stand B101

Veranstalter:
PapyRossa Verlag
Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Leipziger Buchmesse


Lesung und Gespräch
Krise und Absturz. Zu Stabilisierung und Demokratisierung
Zum alljährlich erscheinenden Memorandum der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

mit
Horst Hesse

In der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandum-Gruppe) haben sich WissenschaftlerInnen aus Universitäten, Forschungsinstituten und Gewerkschaften zusammengeschlossen. Ihr jährlich zum 1. Mai vorgelegtes MEMORANDUM gilt seit langem als wichtigste Replik auf das Jahresgutachten des Sachverständigenrats, der so genannten »Fünf Weisen«, von denen sich die Bundesregierung ihre Wirtschaftspolitik wissenschaftlich absegnen lässt.

Das MEMORANDUM 2009 handelt von einer dramatischen Situation: Der hausgemachte und bereits erwartete konjunkturelle Abschwung wird durch die Finanzmarktkrise verschärft. Was sind die Ursachen und wie wirken hausgemachte Krise und Finanzmarktkrise zusammen? Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik weist nach, wie sträflich die Bundesregierung die Krise unterschätzt hat und wie unzulänglich ihre bisherigen Maßnahmen sind. Sie zeigt, was stattdessen getan werden muss, um einen tiefen Absturz der deutschen Wirtschaft zu verhindern: Erforderlich ist hierfür ein massives Konjunkturprogramm. Nur mit einer expansiven Wirtschaftspolitik und durch eine stark wachsende Binnennachfrage, die sich aus erhöhten Masseneinkommen speisen muss, können die Krise und ihre Folgen in Form von Arbeitslosigkeit, Armut und prekärer Beschäftigung effektiv bekämpft werden. Dem muss ein entschiedenes Gegensteuern auch auf EU-Ebene entsprechen. Weitere Themen: Steuerpolitik, Rente, Bildung, Umwelt und die Lage in Ostdeutschland.

Memo 2009AG Alternative Wirtschaftspolitik
MEMORANDUM 2009
Von der Krise in den Absturz?
Stabilisierung, Umbau, Demokratisierung

Alternativen der Wirtschaftspolitik
Neue Kleine Bibliothek 138, 268 Seiten
EUR 17,90 [D] / EUR 18,40 [A] / SFR 32,00
ISBN 978-3-89438-409-8
erschienen im Mai 2009

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20. März 2010,
15:00 - 15:30 Uhr
Sach- und Fachbuchforum,
Halle 3, Stand H300

Veranstalter:
PapyRossa Verlag

Leipziger Buchmesse


Eine Fan-Triographie zum Fußball-Club vom Hamburger Millerntor
St. Pauli ist die einzige Möglichkeit

mit
Sven Klein, Mike Glindmeier, Folke Havekost

Drei Fans, ein Gedanke: St. Pauli ist die einzige Möglichkeit. Mike Glindmeier, Folke Havekost und Sven Klein begleiten den Club vom Millerntor seit mehr als zwei Jahrzehnten privat und professionell – als Anhänger, Mitarbeiter und Journalisten, mit Vergnügen wie mit Verdruss. Ihre »Triographie« erzählt die Vereinsgeschichte anhand bedeutender Spiele und Ereignisse und verschränkt die Erfahrungen und Erlebnisse der Autoren zu einem vielfältigen und spannungsreichen Bild des Mikrokosmos FC St. Pauli. Der Club vom Kiez hat keine Meisterschaften aufzuweisen, aber den Ruf als »etwas anderer Verein«. Er gilt als linksalternatives Korrektiv zum deutschen Fußball-Konservatismus, als Anlaufpunkt kritischer Fans aus ganz Deutschland, als stimmungsvolles Party-Zentrum im Rotlichtviertel. Aufstiege und Abstiege, Euphorie und Ernüchterung, hochtrabende Stadionpläne und die Beinahe-Pleite 2003 – ruhig ist es jedenfalls nie auf dem Kiez.. Doch wie wurde der Verein, was er ist? Wann brauchte es »zwei Badelatschen für ein Halleluja«? Wieso galt einmal »Jugend forsch« am Millerntor? Wie ergänzen sich Fußball und Musik im Stadion? Glindmeier, Havekost und Klein heften sich dem Phänomen FC St. Pauli an die Fersen, stets auch zur erkenntnisfördernden Blutgrätsche bereit. Ihr Buch ist eine nahe Beschreibung des Geschehens auf und neben dem Platz – und zugleich eine unkonventionelle Liebeserklärung an den Verein. Sie beginnt 1991 am Bahnsteig, der Zug nach Gelsenkirchen zum Abstiegsspiel rollt ein. Und sie endet mit einer nicht besonders ernst gemeinten Prognose über die glorreiche Zukunft des Stadtteilvereins, der im Mai 2010 seinen 100. Geburtstag feiert. Doch egal, was die Zukunft bringt, eines wird deutlich: Der FC St. Pauli ist zwar ein Vereinohne große Geschichte, aber mit vielen Geschichten.

St. PauliMike Glindmeier / Folke Havekost / Sven Klein
St. Pauli ist die einzige Möglichkeit
Eine Fan-Triographie zum Fußball-Club vom Hamburger Millerntor
Neue Kleine Bibliothek 143, 285 Seiten

EUR 16,90 [D] / EUR 17,50 [A] / SFR 31,00

ISBN 978-3-89438-417-3
erschienen im Juli 2009

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20. März 2010,
20:00 - 23:00 Uhr
Fischladen,
Wolfgang-Heinze-Straße 22,
04277 Leipzig (Connewitz)
ÖPNV: Straßenbahn 9, 10, 11
Bus: 70, 89, 100, 107

Veranstalter:
Roter Stern Leipzig
Co-Veranstalter:
PapyRossa Verlag

Leipziger Buchmesse


Der St.Pauli-Abkultabend
St. Pauli ist die einzige Möglichkeit
- erst Buch, dann die Dokumentation »Und ich weiß, warum ich hier stehe«

mit
Sven Klein, Mike Glindmeier, Folke Havekost

Drei Fans, ein Gedanke: St. Pauli ist die einzige Möglichkeit. Mike Glindmeier, Folke Havekost und Sven Klein begleiten den Club vom Millerntor seit mehr als zwei Jahrzehnten privat und professionell – als Anhänger, Mitarbeiter und Journalisten, mit Vergnügen wie mit Verdruss. Ihre »Triographie« erzählt die Vereinsgeschichte anhand bedeutender Spiele und Ereignisse und verschränkt die Erfahrungen und Erlebnisse der Autoren zu einem vielfältigen und spannungsreichen Bild des Mikrokosmos FC St. Pauli. Der Club vom Kiez hat keine Meisterschaften aufzuweisen, aber den Ruf als »etwas anderer Verein«. Er gilt als linksalternatives Korrektiv zum deutschen Fußball-Konservatismus, als Anlaufpunkt kritischer Fans aus ganz Deutschland, als stimmungsvolles Party-Zentrum im Rotlichtviertel. Aufstiege und Abstiege, Euphorie und Ernüchterung, hochtrabende Stadionpläne und die Beinahe-Pleite 2003 – ruhig ist es jedenfalls nie auf dem Kiez.. Doch wie wurde der Verein, was er ist? Wann brauchte es »zwei Badelatschen für ein Halleluja«? Wieso galt einmal »Jugend forsch« am Millerntor? Wie ergänzen sich Fußball und Musik im Stadion? Glindmeier, Havekost und Klein heften sich dem Phänomen FC St. Pauli an die Fersen, stets auch zur erkenntnisfördernden Blutgrätsche bereit. Ihr Buch ist eine nahe Beschreibung des Geschehens auf und neben dem Platz – und zugleich eine unkonventionelle Liebeserklärung an den Verein. Sie beginnt 1991 am Bahnsteig, der Zug nach Gelsenkirchen zum Abstiegsspiel rollt ein. Und sie endet mit einer nicht besonders ernst gemeinten Prognose über die glorreiche Zukunft des Stadtteilvereins, der im Mai 2010 seinen 100. Geburtstag feiert. Doch egal, was die Zukunft bringt, eines wird deutlich: Der FC St. Pauli ist zwar ein Vereinohne große Geschichte, aber mit vielen Geschichten.

St. PauliMike Glindmeier / Folke Havekost / Sven Klein
St. Pauli ist die einzige Möglichkeit
Eine Fan-Triographie zum Fußball-Club vom Hamburger Millerntor
Neue Kleine Bibliothek 143, 285 Seiten

EUR 16,90 [D] / EUR 17,50 [A] / SFR 31,00

ISBN 978-3-89438-417-3
erschienen im Juli 2009

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21. März 2010,
11:30 - 12:00 Uhr
Sachbuchforum Halle 5
Halle 5, Stand B101

Veranstalter:
PapyRossa Verlag
Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Leipziger Buchmesse


Lesung und Gespräch
Immer noch in der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise?
Wirtschaftspolitische Alternativen

mit
Axel Troost, MdB Die Linke

In der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandum-Gruppe) haben sich WissenschaftlerInnen aus Universitäten, Forschungsinstituten und Gewerkschaften zusammengeschlossen. Ihr jährlich zum 1. Mai vorgelegtes MEMORANDUM gilt seit langem als wichtigste Replik auf das Jahresgutachten des Sachverständigenrats, der so genannten »Fünf Weisen«, von denen sich die Bundesregierung ihre Wirtschaftspolitik wissenschaftlich absegnen lässt.

Zwar reden manche bereits wieder von Aufschwung, doch wird sich dies schon bald als falsch erweisen. Um wirkliche Lehren aus der Weltwirtschaftskrise zu ziehen, müssen deren Ursachen bewältigt werden: Umverteilung von unten nach oben, wachsende Einkommens- und Vermögenskonzentration, massive Binnenmarktschwäche und in der Folge Überakkumulation und globale Ungleichgewichte mit sich immer schneller drehenden Schuldenspiralen. Das Memorandum 2010 zeigt, was gegen die Krise wirksam wäre: ein massives Zukunftsprogramm, das über die bisherigen Vorhaben erheblich hinausgeht, sowie eine expansive Wirtschaftspolitik und eine stark wachsende, aus höheren Löhnen und Masseneinkommen gespeiste Binnennachfrage. Eine sozial ausgerichtete Steuerreform würde eine Umverteilung von oben nach unten bewirken und gleichzeitig den finanziellen Spielraum für einen sozial-ökologischen Umbau schaffen. Weitere Themen: 20 Jahre ost-westdeutsche Wirtschaftspolitik; Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik.

Memo 2010AG Alternative Wirtschaftspolitik
MEMORANDUM 2010
Alternativen der Wirtschaftspolitik
Neue Kleine Bibliothek 150, etwa 280 Seiten

ca. EUR 17,90 [D] / EUR 18,40 [A] / SFR 32,00

ISBN 978-3-89438-433-3
erscheint im Mai 2010

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