Veranstaltungen mit unseren Autoren

Freitag, 17. Mai 2013
18.00 Uhr
im Veranstaltungszelt
in Gummersbach
auf dem Lindenplatz
(Fußgängerzone)

Georg Fülberth

Veranstalter:
Kreisverband Oberberg der Partei Die Linke,
Gruppe Oberberg der
Deutschen Kommunistischen Partei DKP


Einladung der Veranstalter

Vortrag, Diskussion, Musik und Getränke
1933 – Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch die Nazis.
Wo stehen die Gewerkschaften heute?

mit
Georg Fülberth
Professor Dr. phil., *1939. Lehrte Politikwissenschaft an der Universität Marburg. Publiziert regelmäßig in »Freitag«, »Konkret«, »junge Welt« und anderen Zeitungen und Zeitschriften.

Zahlreiche Bücher und Buchbeiträge:
G Strich – Kleine Geschichte des Kapitalismus
Finis Germaniae – Deutsche Geschichte seit 1945
»Doch wenn sich die Dinge ändern« - Die Linke

Außerdem in der Reihe »Basiswissen Politik / Geschichte / Ökonomie«:
Kapitalismus
Sozialismus
»Das Kapital« kompakt

Wie konnte es dazu kommen, daß die Gewerkschaften 1933 zerschlagen und zwangsweise in die "Deutsche Arbeitsfront" eingegliedert wurden? Welche Lehren sind aus der Geschichte zu ziehen und vor welchen Aufgaben stehen die Gewerkschaften heute? Der Faschismus kam in der Folge einer tiefen kapital-istischen Krise an die Macht, heute befindet sich die kapitalistische Welt erneut in einer tiefen Krise. Was ist heute zu tun und durch wen?


Mittwoch, 22. Mai 2013
19 Uhr
GLASPALAST IM ALTEN
BAHNHOF VÖLKLINGEN

Kurt Pätzold

Veranstalter:
PETER-IMANDT-GESELLSCHAFT / ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG-SAARLAND
IN KOOPERATION MIT
AKTIONSBÜNDNIS STOLPERSTEINE VÖLKLINGEN
BÜRGERINITIATIVE GEGEN DAS VERGESSEN UND DIE GLEICHGÜLTIGKEIT
VVN-BdA

Einladung der Veranstalter

Fragen an die NS-Zeit
Kein Streit um des Führers Bart

mit Kurt Pätzold,
Prof. Dr. phil, *1930. Befasst sich seit einem halben Jahrhundert mit der Geschichte des deutschen Faschismus. Er lehrte und forschte zu DDR-Zeit an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, am Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt- Universität zu Berlin. Er ist Mitglied der Leibniz Sozietät. Seine speziellen Forschungsgegenstände bilden Antisemitismus, Judenverfolgung sowie die Fragen nach der Massengefolgschaft des Naziregimes.

Aus gutem Grunde rät der Volksmund von einem »Streit um des Kaisers Bart« ab. Um keinen Streit um den mickrigen Bart jenes Führers, den der Titel meint, geht es Kurt Pätzold. Er behandelt nicht Zweit- und Drittrangiges, sondern Fragen von Gewicht, die an die zwölf Jahre des deutschen Faschismus zu stellen sind. Die nach der Urheberschaft des Krieges, der in Europa im Mai 1945 endete, ist die zentrale. Gleichsam dahinter gibt es weitere Fragen, die vielfach von heftigen Debatten begleitet werden: Wie kam Hitler an die Staatsmacht? Welche Ursachen hatte das Zustandekommen seiner Massengefolgschaft? Wie entwickelten sich die Lebensverhältnisse der Deutschen? In welchem Grade wurden sie vom National- und Rassenchauvinismus geleitet? Wollten sie mehrheitlich den Krieg? Warum folgten sie ihrem Führer »bis zum Endsieg«? Waren sie »willige Vollstrecker« der antisemitischen Politik? Warum ist die Erfindung eines Götz Aly, die kleinen Leute seien »Nutznießerchen« des Regimes gewesen, heute so willkommen?

SyrienKurt Pätzold
Kein Streit um des Führers Bart
Kontroversen um Deutschlands »dunkle Jahre« 1933 bis 1945
Softcover DIN A 5, 423 Seiten
EUR
24,90 [D] / 2560 [A]
ISBN 978-3-89438-509-5


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30.05.2013
19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Uni Hamburg
FB Sozialökonomie (ex-HWP)
Hamburg

Veranstalter:
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Website des Veranstalters

Vorstellung des Alternativen MEMORANDUMS 2013
Krise? Alternativen!

mit
Dr. Rainer Volkmann, Volkswirt, Uni Hamburg

Fast ganz Europa befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Staatsschuldenkrise führt überall zu erheblichen Problemen. 2012 wurde noch vom Ende der Wirtschaftskrise gesprochen, aber es zeigt sich, dass dies zu früh war. Deutschland versucht sich nach wie vor über steigende Exporte zu sanieren. Auf Dauer ist die exportorientierte Wirtschaftspolitik keine Lösung. Die Wirtschaftspartner Deutschlands fangen an, sich dagegen zu wehren. Notwendig ist daher eine andere Wirtschaftspolitik, die auf einer Stärkung der inländischen Kaufkraft beruht, um eine wirtschaftliche Erholung zu ermöglichen.

Zu Beginn wird der ursprüngliche Ansatz der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“ vorgestellt, die erstmals 1975 ihre Positionen vorstellte. Sie waren als Kritik des 1. Haushaltsstrukturgesetzes, mit dem die „Wende“ vom Keynesianismus hin zum Neoliberalismus initiierte wurde, gedacht. Vor diesem Hintergrund wird das aktuelle Jahresgutachten, das MEMORANDUM 2013, vorgestellt.

Das MEMORANDUM 2013 untersucht die aktuellen wirtschaftlichen Probleme und unterbreitet Vorschläge, wie die Wirtschaftspolitik in Deutschland und in Europa eine nachhaltige, sozial-ökologische Richtung einschlagen kann. Die Neustrukturierung des Finanzsektors im europäischen Rahmen, eine Diskussion des künftigen Wachstumspfads und die Euro- und Finanzmarktkrise stehen im Zentrum des MEMORANDUM 2013. Auch die zunehmende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen wird analysiert, und es werden notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung der erwarteten krisenhaften Entwicklungen vorgestellt. Weitere Themen sind die Finanz-, Steuer-, Energie- und Bildungspolitik. Das alljährliche MEMORANDUM stellt einen Gegenentwurf zu den Jahresgutachten der »Fünf Weisen« dar, von dem sich die jeweiligen Bundesregierungen ihren wirtschaftspolitischen Kurs bestätigen lassen. Es ist längst zu einer festen Einrichtung geworden und aus der aktuellen Debatte nicht wegzudenken.

memo 2013AG Alternative Wirtschaftspolitik
MEMORANDUM 2013
Umverteilen - Alternativen der Wirtschaftspolitik
Neue Kleine Bibliothek 190, 276 Seiten, Tabellenanhang

EUR 17,90 [D] / EUR 18,40 [A] / SFR 25,90
ISBN 978-3-89438-512-5


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Montag, 3. Juni 2013
19.00 Uhr
GEW-Haus, Raum 31/32
Ahornstraße 5
10787 Berlin

Reicher Kern und arme Peripherie - Wie gespalten ist die EU?

mit
Andreas Wehr
*1954. Jurist, wissenschaftlicher Mitarbeiter der »Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke« im Europäischen Parlament.

»Basiswissen« bringt in handlicher Form leicht verständliche kritische Einführungen in Grundbegriffe aus Politik, Geschichte, Gesellschaft und Ökonomie. Andreas Wehr beschreibt die Europäische Union als ein fragiles Bündnis. In ihm dominiert das Machtstreben der großen Mitgliedstaaten. Unter ihnen gibt ein erstarktes Deutschland den Ton an. Unter seiner Führung entwickelt sich ein wirtschaftlich starkes Kerneuropa, umgeben von einer schwachen Peripherie. Der Band teilt die Geschichte der EU in drei Abschnitte: Die ersten Jahre waren geprägt von einem nur langsamen Voranschreiten der Integration, unterbrochen von langen Phasen der Stagnation. Mit dem Vertrag von Maastricht 1992 nahm die Integration an Fahrt auf. Im Zuge des globalen Neoliberalismus wurde die EU zum wichtigsten europäischen Akteur bei der Durchsetzung von Marktöffnungen, Privatisierungen und Deregulierungen. Dies gipfelte in der Forderung, sie zum »wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum in der Welt« zu entwickeln. Das wurde bisher verfehlt. So ist denn die dritte Phase eine solche der Rückschläge. Zu ihr gehört auch die gegenwärtige Eurokrise, deren Ende ungewiss ist.

Wehr: Die Europäische UnionAndreas Wehr
Die Europäische Union
Pocketformat, 134 Seiten
Basiswissen
EUR 9,90 [D] / EUR 10,20 [A]
ISBN 978-3-89438-498-2

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